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Projekt Populärphilosophie


 Publikationen:

Ist eine populäre Philosophie möglich? Christian Garve als exemplarischer Popularphilosoph. Erscheint in: Christian Garve (1742–1798), Philosoph und Philologie der Aufklärung. Hg. von Gideon Stiening und Udo Roth. Berlin/Boston 2021, S.325–347.

»Für Weltleute hinreichend« – Popularästhetik in Sulzers Allgemeiner Theorie der schönen Künste. In: Johann Georg Sulzer (1720-177). Aufklärung zwischen Christian Wolff und David Hume. Hg. von Frank Grunert und Gideon Stiening. München 2011, S. 191-208.

»Man doch niemand an seiner statt kan klug seyn lassen«. Die Klugheitslehre in Crusius' Anweisung vernünftig zu leben. Erscheint in: Christian August Crusius: Philosophie im Spannungsfeld zwischen Vernunft und Offenbarung. Hg. von Frank Grunder und Andree Hahmann. 2021.

›Gedanken‹ über Gott und die Welt. Die Erprobung der Anthropologie im Essay bei Meier, Krüger und Nicolai. In: Carsten Zelle (Hg.): »Vernünftige Ärzte«. Hallesche Psychomediziner und die Anfänge der Anthropologie in der deutschsprachigen Frühaufklärung. Halle 2002, S. 141-155.

»Eben so viel feine Beobachtungsgabe, als philosophischen Scharfsinn« –anthropologische Charakteristik in Platners ›Philosophischen Aphorismen‹. In: Ernst Platner (1744-1819). Konstellationen der Aufklärung zwischen Philosophie, Medizin und Anthropologie. Hg. von Gideon Stiening u. Guido Naschert (= Aufklärung 19, 2007). Hamburg 2007, S. 197-220.

KulturKlassiker: Johann Christoph Adelung (1732-1806): ›Versuch einer Geschichte der Cultur des menschlichen Geschlechts‹ (1782). In: KulturPoetik 5.2 (2005), S. 256-263.

Etymologie als Voraussetzung einer »vernünftigen Metaphysik«. Tetensʼ Frühschriften zur Etymologie. In: Gideon Stiening/Udo Thiel (Hg.): Johann Nicolaus Tetens (1736-1807), Philosophie in der Tradition des europäischen Empirismus. Berlin 2014, S. 365-377.

Die »Wissenschaft der Beurtheilungskunst«. Georg Friedrich Meiers Abbildung eines Kunstrichters. In: Gideon Stiening/Frank Grunert (Hg.): Georg Friedrich Meier (1718-1777). Philosophie als »wahre Weltweisheit«. Berlin/Boston 2015, S. 323-336.

Der »deutsche Edelmann und sein Hauslehrer«. Johann Georg Feders Neuer Emil im Kontext der pädagogischen Debatten der Zeit. In: Johann Georg Heinrich Feder (1740-1821). Empirismus und Popularphilosophie zwischen Wolff und Kant. Hg. von Hans-Peter Nowitzki, Udo Roth und Gideon Stiening. Berlin/Boston 2018, S. 295-316.

Verletzungen der Diät und der Moral. Medizinisch-anthropologischer vs. literarischer Diskurs über die Hypochondrie in M.A. v. Thümmels Reisen in die mittäglichen Provinzen. In: Daniel Fulda/Thomas Prüfer (Hg.), Faktenglaube und fiktionales Wissen. Zum Verhältnis von Wissenschaft und Kunst in der Moderne. Frankfurt a.M./Bern u.a. 1997, S. 43-68. 

»So mag mich ein tiefforschendes und zugleich aufrichtiges Weib zurechtweisen«. Jakob Mauvillons Mann und Weib nach ihren gegenseitigen Verhältnissen betrachtet in der zeitgenössischen Geschlechterdebatte. Erscheint in: Jakob Mauvillon und die deutsche Radikalaufklärung. Hg. von Dieter Hüning und Arne Klawitter. Berlin 2021.

Eine ‚Kritik der männlichen Vernunft‘, oder: Wie wurde Johanne Charlotte Unzer eine Weltweise? Erscheint in: Femmes des lettres. Wiederentdeckungen und Neulektüren europäischer Autorinnen des 17. und 18. Jahrhundert. Hg. von Martina Ortrud H. Hertrampf. Berlin 2021

Empfindsamkeit als Lebenspraxis, Denkhaltung und Formprinzip. Der ›ganze Gellert‹. In: Vernunft und Gefühl. Christian Fürchtegott Gollert und die Umbruchperiode der deutschen Aufklärung (1740-1763). Hg. von Wolfgang Fink. Halle a.d. Saale 2020, S. 43­62.

Empfindsame Wissenschaft. Zur Vermittlerfunktion der »schönen Wissenschaften« bei Gellert. In: Gellert und die empfindsame Aufklärung. Wissens- und Kulturtransfer um 1750. Hg. von Sibylle Schönborn und Vera Viehöver. Berlin 2008, S. 23-37.

Ueber die Mittel Naturgeschichte gemeinnütziger zu machen – Bertuchs Entwurf eines populär­wissenschaftlichen Forschungs- und Verlagsprogramm. In: Gerhard R. Kaiser/Siegfried Seifert (Hg.): Friedrich Justin Bertuch (1747-1822) – Verleger, Schriftsteller und Unternehmer im klassischen Weimar. Tübingen 2000, S. 659-671.

»Der leichte, faßliche, gefällige Philosoph für die Welt« - Popularphilosophie und Ästhetik des Vergnügens im Leipzig der Spätaufklärung. (unpubliziert)

Lesenlernen. Materialität und kognitive Praktiken in Lesebüchern vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. In: Thomas Bremer (Hg.): Materialitätsdiskurse der Aufklärung. Bücher, Bilder, Praxen. Halle-Wittenberg, S. 105-136.

 

Brückenschläge. Zum Verhältnis begrifflicher und bildlicher Erkenntnis in Literatur und Kulturwissenschaft. In: KulturPoetik 6.1 (2006), S. 1-19.


 


Werkprofile

Philosophen und Literaten des 17. und 18. Jahrhunderts

  • Wissenschaftl. Beratung: Wiep van Bunge, Stefanie Buchenau, Knud Haakonssen, Marion Heinz, Martin Mulsow und John Zammito
  • Herausgegeben von: Frank Grunert, Stefan Klingner, Udo Roth und Gideon Stiening


De Gruyter (A) | 2199-4811
eISSN: 2199-482X

Die Reihe Werkprofile versammelt textnahe Interpretationen und kommentierte Editionen von umfassenden Werken einzelner Philosophen, Wissenschaftler und Literaten des 17. und 18. Jahrhunderts. Im Fokus stehen Autoren, die in den Diskussionen ihrer Zeit Innovationen angeregt oder Synthesen geleistet haben, deren Bedeutung die Forschung bislang nicht hinreichend wahrgenommen hat. Bei den in der Reihe publizierten kommentierten Ausgaben und begleitenden Analysebänden geht es deshalb um eine genaue Rekonstruktion der internen Strukturen eines Œuvres und der Diskussion seiner theoretischen Leistungen im Kontext des jeweiligen zeitgenössischen Problemhorizontes. In der doppelten Perspektive eines internen wie externen Blicks werden neue sachliche Probleme aufgedeckt und die Genese wie die Produktivität von Theoriezusammenhängen der Aufklärung und Spätaufklärung erhellt. Die Reihe bildet so eine neue Grundlage für die Erschließung der intellektuellen Kultur des 17. und 18. Jahrhunderts.

Vgl. zu den einzelnen Bänden: 

Werkprofile (degruyter.com)

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